Vielfältige Leseclub-Bündnisse: Auch Buchhandlungen sind mit dabei

Im Leseclub Adenau kooperieren das Erich-Klausener-Gymnasium, die Grundschule Adenau, die evangelische Kirchengemeinde Adenau und die Buchhandlung Berens. Regelmäßig an den Dienstag-,Mittwoch- und Donnerstagnachmittagen findet von 13:00 bis 15:30 Uhr der Leseclub im Erich-Klausener-Gymnasium statt, des Weiteren einmal im Monat von 13:00 bis 14:30 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau. Betreut werden ca. 60 Kinder vom ersten bis zum siebten Schuljahr. Besondere Aktionen im Leseclub sind die Spieletage mit Gesellschaftsspielen vor den Ferien und die Harry Potter Aktion. Initiiert wurde der am Nürburgring in der Eifel gelegene Leseclubs von der Buchhandlung Berens, Buchhändlerin Karins Berens und weitere Familienmitglieder koordinieren die vielfältigen Aktionen mit den Schülern oder führen sie sogar selbst durch.

Die "Lesonauten": Ein besonderes Leseclub-Bündnis an einem wichtigen Ort in Berlin

Seit Oktober 2015 leben Geflüchtete in den riesigen Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin. Im Rahmen der Leseclubs engagieren sich dort ehrenamtlich Pädagog/innen Hunsrück-Grundschule Berlin-Kreuzberg zusammen mit Mitarbeiter/innen aus drei öffentlichen Bibliotheken. Dadurch und mit Unterstützung von Muttersprachler/innen können geflüchteten Kindern Leseförderungsangebote gemacht werden, die auch ihre Herkunftssprachen einbinden, darunter Arabisch, Farsi und Kurmanci. Das Team erreicht an vielen Tagen bis zu 20 Kinder, diese erwarten dann schon den Leseclub und freuen sich auf das Wiedersehen.

"Die Kinder sind sichtlich froh, mit jemandem zusammen sitzen und in ihrer Muttersprache zu lesen, mit jemandem, den sie umarmen können, mit dem man sich zulächelt. Die Bücher sind toll, jedoch sind es die einzelnen Personen, die von den Kindern sehnlichst erwartet werden. Wir haben zusammen Spaß, lachen und sind manchmal traurig über den Verlauf einer Geschichte. Durch die Geschichten können wir den Kindern nahebringen, wie das hier in Berlin läuft. Dazu eignet sich z. B. "Einsteigen bitte! Mücke und Floh fahren U-Bahn" von Sabine Knauf. Dabei schauen uns auch die Eltern über die Schulter."  Zeinab Khalife, Leseclub-Betreuerin

Die Ehrenamtlichen der Lesefreunde Hürth unterstützen seit 2013 viele Kinder im Leseclub

Seit November 2013 stehen die Türen des Leseclubs "Fridolin" dreimal die Woche für Schüler/innen der Deutschherrenschule offen. Insgesamt gibt es sechs Gruppen, die sich an alle Klassenstufen (1-4) richten. Das Angebot des Leseclubs wird in Form einer Arbeitsgemeinschaft an der offenen Ganztagsschule angeboten. Es steht allen Kindern zur Verfügung, wird aber von der Schule dahingehend unterstützt, dass Kinder mit Leseförderbedarf der Besuch des Leseclubs empfohlen wird. Zu Beginn des neuen Schuljahres wird der Leseclub den neuen Erstklässlern und deren Eltern vorgestellt. In den anderen Jahrgangsstufen erfolgt die Werbung durch Mund-zu-Mund Propaganda. In jeder der sechs Gruppen nehmen durchschnittlich vier bis sechs Kinder teil, manchmal sind es aber auch doppelt so viele, denn wir verwehren niemanden den Zutritt der Interesse zeigt. Bei uns wird gelesen, vorgelesen, gespielt, gebastelt und Rollenspiele werden veranstaltet. Auch das Singen zur Gitarrenbegleitung gehört dazu. Besondere Highlights waren die Besuche in der Stadtbücherei. Auch auf den Besuch in der Kölner Kinder-Universität, bei dem den Kinder das Buchbinden vorgestellt wurde und das Drucken von Buchstaben auf buntem Papier, blicken wir gerne zurück. Unsere Beobachtungen, die durch das Lehrpersonal gestützt werden, sind, dass die Akzeptanz von Büchern erhöht worden ist. Es gehört nun für viele Kinder dazu, auch außerhalb des Leseclubs sich mit einem Buch zu beschäftigen. Unser Leseclub hat sich als feste Einrichtung an der Schule etabliert.